schnorcheln hurghada: Familien-Guide Rotes Meer

Einleitung: Warum Hurghada das perfekte Schnorchelparadies für Familien ist

Der erste Abend bleibt mir immer in Erinnerung. Wir saßen bis kurz vor Mitternacht auf dem Balkon, die Kinder in Decken gewickelt, und schauten aufs Meer. Am Morgen dann die erste kleine Wanderung: um die Ecke zum Strand, die Füße im warmen Sand. Und plötzlich der Ruf meiner Tochter: „Papa, guck mal, hier läuft eine Spur!” Eine kleine Krabbe hatte eine feine Rallye-Spur in den Sand gezogen. Ganz vorsichtig. Zentimeter für Zentimeter traut sie sich näher heran.

So beginnt Familienurlaub am Roten Meer. Und genau hier fängt auch das Abenteuer schnorcheln hurghada an. Kaum ein anderes Reiseziel bietet so viel bunte Unterwasserwelt bei so wenig Aufwand. Klares Wasser, warme Temperaturen und Riffe, die man teils direkt vom Ufer erreicht. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Ist es aber nicht.

In diesem Guide nehme ich Sie mit. Ich zeige Ihnen die besten Spots, von den Hausriffen bis zum berühmten Sataya Reef. Ich erkläre, worauf Familien achten müssen, welche Ausrüstung ins Gepäck gehört und wie Sie Strandtage mit Kultur verbinden. Nach dem Lesen sind Sie bereit für Ihr eigenes Familienabenteuer im Roten Meer – versprochen.

Das Rote Meer: Warum die Unterwasserwelt bei Hurghada einzigartig ist

Das Rote Meer gehört zu den artenreichsten Meeren der Welt. Über tausend Fischarten tummeln sich hier zwischen bunten Korallen. Für Familien ist das ein wahres Naturkino. Ich erinnere mich noch gut: Meine Kinder waren beim ersten Blick durch die Maske einfach sprachlos. Kein Wort. Nur staunende Augen.

Was Hurghada so besonders macht? Die Nähe zu intakten Korallenriffen. An vielen Stellen können Sie direkt hinter dem Riff ins Wasser gehen, ohne lange Bootsfahrt. Das Wasser ist ganzjährig klar, mit Sichtweiten von oft 20 bis 30 Metern. Kein Vergleich zur trüben Nordsee, an die manche Familien sonst gewöhnt sind. Welten liegen dazwischen.

Besonders begeistert sind Kinder von den Clownfischen, die keck aus ihren Anemonen lugen. Dazu kommen leuchtend bunte Papageienfische, elegante Schmetterlingsfische und mit etwas Glück eine Meeresschildkröte. Diese Vielfalt macht das hurghada schnorcheln zu einem echten Familien-Highlight.

Ein wichtiger Hinweis aus eigener Erfahrung: Das Wasser zieht sich bei Ebbe teils weit zurück. „Das Wasser ist weg”, staunte meine Frau eines Morgens am Balkon. Dann liegen manche Riffe fast frei. Aber keine Sorge. Warten Sie einfach auf die Flut – dann wird es wieder spannend.

Beste Reisezeit zum Schnorcheln in Hurghada

Grundsätzlich können Sie ganzjährig schnorcheln. Von April bis Juni und September bis November herrschen angenehme Luft- und Wassertemperaturen. Das Wasser hat dann rund 24 bis 27 Grad. Im Hochsommer wird es sehr heiß, im Winter kühlt das Wasser auf etwa 21 Grad ab. Für Familien lohnt sich die ruhigere Nebensaison im Frühjahr und Herbst besonders. Warum? Weniger Trubel, angenehmere Temperaturen, entspanntere Tage.

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Die besten Schnorchel-Spots direkt in Hurghada

Nicht jede Familie möchte gleich auf ein Boot. Die gute Nachricht: Viele Hotels in Hurghada verfügen über ein eigenes Hausriff. Über einen Steg gelangen Sie bequem ins Wasser, ohne durch flache Korallen laufen zu müssen. Das schont die Riffe und die Kinderfüße.

Auch öffentliche Strände und Tauchbasen bieten Zugang zu schönen Riffen. Schnorcheln in hurghada bedeutet also große Vielfalt: vom hotelnahen Hausriff bis zur organisierten Bootstour. Wir haben beides ausprobiert. Und beides lieben gelernt.

Achten Sie auf die Gezeiten. Bei starker Ebbe kommt das Riff teils an die Oberfläche, dann wird das Schnorcheln über flachen Korallen heikel – Verletzungsgefahr für Mensch und Koralle. In manchen Regionen gibt es zudem Schleusen und Sperrgebiete. Als ich das letzte Mal dort war, erklärte uns ein Wachmann freundlich, dass hinter einem Zaun militärisches Gelände beginnt. Respektieren Sie solche Zonen unbedingt und bleiben Sie in den ausgewiesenen Badebereichen.

Für Kinder sind flache Korallengärten mit Schwimmweste ideal. Sie treiben entspannt an der Oberfläche und beobachten das Treiben unter sich. Ein Traum für kleine Entdecker.

Hausriff vs. Bootsausflug – was ist besser für Familien?

Das Hausriff ist unschlagbar praktisch: kein Zeitdruck, kurze Wege, jederzeit eine Pause möglich. Perfekt für kleine Kinder und spontane Wasserstunden. Ein Bootsausflug dagegen führt zu spektakuläreren Riffen mit mehr Fischen. Er kostet mehr Aufwand und Geld, belohnt aber mit unvergesslichen Erlebnissen. Was empfehle ich? Erst am Hausriff üben, dann eine Bootstour wagen.

Buntes Korallenriff mit Fischen bei Hurghada
Buntes Korallenriff mit Fischen bei Hurghada (Foto: Noz Urbina via Pexels)

Soma Bay schnorcheln: Ruhige Buchten für entspannte Familien

Rund 45 Kilometer südlich von Hurghada liegt die Soma Bay. Diese Halbinsel ist ein echter Geheimtipp für Familien, die es ruhig mögen. Das soma bay schnorcheln findet in einer geschützten Bucht statt, in der das Wasser meist spiegelglatt ist. Ruhig wie ein See.

Der Einstieg erfolgt oft über sanft abfallenden Sand oder einen Steg. Das intakte Hausriff der Region endet in einer beeindruckenden Steilwand, an der sich das Leben tummelt. Für Anfänger und Kinder ist der flache Bereich ideal, während geübtere Schnorchler an der Kante die Vielfalt genießen.

Von Hurghada erreichen Sie Soma Bay in etwa einer Stunde mit dem Transfer. Viele Hotels bieten familienfreundliche Infrastruktur: flache Pools zum Üben, Schwimmwesten zum Ausleihen und geschultes Personal.

Mein Rat als Familienvater: Lassen Sie kleine Kinder immer eine Schwimmweste tragen, auch wenn sie schwimmen können. Im Salzwasser ermüdet man schneller als gedacht. Und bleiben Sie stets in Sichtweite. Wir haben feste Regeln vereinbart – nie allein raus, immer zu zweit. Das gibt allen Sicherheit. Sicher ist sicher.

Schnorcheln Makadi Bay: Bunte Riffe südlich von Hurghada

Etwa 30 Kilometer südlich von Hurghada erwartet Sie die Makadi Bay. Sie ist etwas belebter als Soma Bay, aber genauso familienfreundlich. Beim schnorcheln makadi bay entdecken Sie farbenprächtige Riffe direkt vor der Haustür der großen Hotelanlagen.

Die ruhigen Lagunen sind wie geschaffen für Kleinkinder. Das Wasser ist flach, warm und klar. Ältere Kinder wagen sich weiter hinaus zum Riffdach, wo Fahnenbarsche, Doktorfische und kleine Rifffische in Schwärmen unterwegs sind. Ein Blick genügt. Und die Kinderaugen leuchten.

Im Vergleich zu Soma Bay ist Makadi Bay etwas lebhafter und bietet mehr Auswahl an Restaurants und Aktivitäten. Wer beides mischen möchte, ist hier gut aufgehoben. Die Anfahrt von Hurghada dauert knapp 40 Minuten.

Zwei praktische Familientipps möchte ich Ihnen mitgeben. Erstens: Wasserschuhe sind Pflicht. In Felsnähe lauern Seeigel, deren Stacheln höllisch wehtun. Zweitens: Denken Sie an konsequenten Sonnenschutz. Der Rücken verbrennt beim Schnorcheln besonders schnell, weil er ständig der Sonne ausgesetzt ist. Ein UV-Shirt löst das Problem elegant und schützt zugleich die Riffe vor zu viel Sonnencreme. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Ruhige Lagune in Makadi Bay mit türkisem Wasser
Ruhige Lagune in Makadi Bay mit türkisem Wasser (Foto: Ruben Galante via Pexels)

Sataya Reef: Der Traum vom Schnorcheln mit Delfinen

Wenn Sie ein wirklich unvergessliches Erlebnis suchen, führt kaum ein Weg am sataya reef vorbei. Dieses hufeisenförmige Riff liegt weit im Süden, Richtung Marsa Alam, und ist auch als „Dolphin House” bekannt. Hier leben große Schulen von Spinnerdelfinen, die in der geschützten Lagune ruhen.

Der Moment, als die ersten Delfine unter uns hindurchglitten, war schlichtweg magisch. Meine Kinder klammerten sich an meine Hände, und wir schauten einfach nur zu, wie die Tiere elegant durchs blaue Wasser zogen. Solche Augenblicke vergisst man nie. Wirklich nie.

Eine Tour zum Sataya Reef ist meist ein Ganztagesausflug. Vom Hafen aus dauert die Bootsfahrt je nach Startpunkt ein bis zwei Stunden. Für sehr kleine Kinder ist das lang – überlegen Sie ehrlich, ob Ihr Nachwuchs eine solche Fahrt gut verkraftet. Wir haben unsere Kleinste erst mit sechs Jahren mitgenommen.

Wichtig sind die Verhaltensregeln. Delfine sind Wildtiere. Man schwimmt nicht auf sie zu, berührt sie nicht und drängt sie nicht in die Enge. Halten Sie Abstand und lassen Sie die Tiere entscheiden. Seriöse Anbieter erklären das ausführlich. Und das ist auch gut so.

Beste Saison ist von Frühjahr bis Herbst bei ruhiger See. Buchen Sie am besten mehrere Tage im Voraus über einen erfahrenen Veranstalter mit gutem Ruf.

Glasbodenboot: Unterwasserwelt erleben ohne ins Wasser zu müssen

Nicht jedes Familienmitglied möchte ins Wasser. Für Nicht-Schwimmer, ängstliche Kinder oder die Oma, die lieber trocken bleibt, ist das glasbodenboot die perfekte Lösung. Ich gebe zu, ich war anfangs skeptisch. Doch die Tour hat uns alle überzeugt.

Eine Glasbodenboot-Tour dauert meist ein bis zwei Stunden. Sie sitzen bequem an Bord, während durch den gläsernen Boden die Unterwasserwelt vorbeizieht. Korallengärten, dichte Fischschwärme und stellenweise sogar alte Schiffswracks bekommen Sie zu sehen. Für kleine Kinder ist das ein Erlebnis wie im Aquarium, nur echt. Und wie sie staunen!

Die Preise sind familienfreundlich: zwischen 15 und 30 Euro pro Person, oft mit Kinderermäßigung. Viele Anbieter kombinieren die Fahrt mit einem optionalen Schnorchelstopp. So kommt jeder auf seine Kosten – die einen springen ins Wasser, die anderen genießen den Blick nach unten.

Mein Tipp: Buchen Sie eine Vormittagstour, wenn die Sonne noch nicht zu hoch steht. Dann ist das Licht unter Wasser am schönsten und die Farben leuchten intensiv. So wird das Glasbodenboot zum ersten sanften Kontakt mit dem Roten Meer, gerade für die Kleinsten.

Glasbodenboot über einem Korallengarten
Glasbodenboot über einem Korallengarten (Foto: Daniel Torobekov via Pexels)

Ausrüstung & Vorbereitung: Schnorcheln mit Kindern richtig planen

Gute Vorbereitung macht den Unterschied. Hier meine bewährte Checkliste für Familien: eine gut sitzende Kinder-Schnorchelmaske, Schwimmwesten, Neoprenshorts für kühlere Tage, Wasserschuhe gegen Seeigel und UV-Shirts zum Sonnenschutz. Wer möchte, packt eine eigene Schnorchel dazu – aus hygienischen Gründen oft angenehmer.

Was mieten, was mitbringen? Flossen und Westen können Sie problemlos vor Ort leihen. Bei Masken empfehle ich eigene Modelle, besonders für Kinder. Eine schlecht sitzende Maske läuft ständig voll und verdirbt den Spaß. Probieren Sie sie schon zu Hause an.

Üben Sie unbedingt im flachen Wasser, bevor es ans Riff geht. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wir haben mit unseren Kindern erst im Hotelpool das Atmen durch die Schnorchel geübt. Danach ging es entspannt ins Meer. Ohne Tränen, ohne Drama.

Denken Sie an riff-freundliche Sonnencreme ohne schädliche Chemikalien. Sie schützt Ihre Haut und die Korallen zugleich. Und ganz wichtig: Kinder ermüden im Salzwasser schneller. Planen Sie regelmäßige Pausen, Trinkpausen und Zeit im Schatten ein.

Sicherheit am Riff: Diese Regeln müssen Familien kennen

Korallen niemals berühren – sie sind lebendig und empfindlich. Achten Sie auf Strömungen und schwimmen Sie nie gegen sie an. Tragen Sie Wasserschuhe wegen der Seeigel. Gehen Sie immer mit einem Buddy und unter Aufsicht ins Wasser. Und respektieren Sie Sperrgebiete: In manchen Regionen gibt es Militärzonen mit Wachen, die freundlich, aber bestimmt auf Grenzen hinweisen. Halten Sie sich strikt an diese Vorgaben. Ohne Wenn und Aber.

Ausflüge verbinden: Von Marsa Alam über Edfu bis Assuan

Ein Familienurlaub lebt von Abwechslung. Nur Strand wird selbst dem größten Wasserfan irgendwann langweilig. Deshalb empfehle ich, das schnorcheln hurghada mit Kultur-Ausflügen zu verbinden. Von Hurghada und Marsa Alam aus erreichen Sie die großartigen Tempel Oberägyptens.

Der Tempel von Edfu ist einer der besterhaltenen des Landes. Die riesigen Mauern und Reliefs beeindrucken Kinder wie Erwachsene. Weiter südlich lockt Assuan mit dem Nil, den Inseln und der entspannten Atmosphäre. Solche Tagesausflüge sind lang, aber lohnend.

Wir haben es so gehandhabt: zwei bis drei Strandtage, dann ein Kulturtag, dann wieder Meer. Diese Balance kam bei unseren Kindern hervorragend an. Nach einem Tempeltag freuten sie sich umso mehr auf die bunten Fische, und nach mehreren Wassertagen genossen sie die Abwechslung an Land. Man merkt es sofort.

Am Morgen der Ausflüge ging es früh los. Frühstück in der Hotel-Lobby, dann wartete schon der Bus auf die Gruppe. Es war noch ruhig, die Sonne ging gerade auf. Solche frühen Starts sind mit Kindern anstrengend, aber die Erinnerungen entschädigen für alles. Mischen Sie Kultur und Natur – Ihre Familie wird es Ihnen danken.

Tempelanlage bei Edfu am Nil
Tempelanlage bei Edfu am Nil (Foto: Ollie Craig via Pexels)

Praktische Tipps: Kosten, Buchung & Familienalltag in Hurghada

Reden wir über Geld. Ein Schnorchelausflug per Boot kostet halbtags etwa 25 bis 40 Euro pro Person. Ganztagestouren zu entfernten Riffen wie dem Sataya Reef liegen bei 45 bis 75 Euro, meist inklusive Mittagessen an Bord. Das Glasbodenboot ist mit 15 bis 30 Euro die günstigste Variante. Für Kinder gibt es oft Rabatte. Nachfragen lohnt sich.

Buchen können Sie über das Hotel oder lokale Anbieter. Das Hotel ist bequem und zuverlässig, lokale Veranstalter oft günstiger. Aber Achtung: Achten Sie bei letzteren auf gute Bewertungen und moderne, gepflegte Boote. Fragen Sie nach Sicherheitsausrüstung und Gruppengröße.

Der Alltag ist unkompliziert. Das Frühstück gibt es in der Lobby, Bustransfers zu Ausflügen holen Sie oft direkt am Hotel ab. Für Trinkgeld an Bord und für die Guides sollten Sie etwas Kleingeld einplanen – ein paar Euro pro Person sind angemessen. Verpflegung ist auf Ganztagestouren meist inklusive.

Ein Wort zu den Händlern: An Stränden und in der Stadt werden Sie freundlich, aber hartnäckig angesprochen. Bleiben Sie höflich und bestimmt, ein Lächeln und ein klares „Nein danke” wirken Wunder. In den Rucksack gehören Wasser, Sonnencreme, Snacks für die Kinder, Handtücher und ein trockenes Wechsel-Shirt.

Fazit: Unvergessliche Schnorchel-Momente für die ganze Familie

Am Ende bleiben die Bilder. Der Sonnenuntergang über dem Roten Meer, für den man abends stundenlang auf dem Balkon sitzt. Die kleine Krabbe, die ihre Spur in den Sand zieht. Und vor allem die leuchtenden Kinderaugen unter Wasser, wenn der erste Clownfisch vorbeischwimmt. Unbezahlbar.

Das schnorcheln hurghada ist mehr als ein Urlaubsprogramm – es ist ein gemeinsames Familienabenteuer, das Ihre Kinder nie vergessen werden. Von den ruhigen Buchten in Soma Bay über die bunten Riffe von Makadi Bay bis zu den Delfinen am Sataya Reef ist für jede Familie etwas dabei. Und wer nicht ins Wasser mag, genießt die Unterwasserwelt vom Glasbodenboot aus.

Also, worauf warten Sie noch? Trauen Sie sich, planen Sie Ihre Reise und packen Sie die Schnorchelmasken ein. Das Rote Meer wartet auf Sie und Ihre Familie. Ich wünsche Ihnen unvergessliche Momente – über und unter Wasser.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ab welchem Alter können Kinder in Hurghada schnorcheln?

Grundsätzlich können Kinder ab etwa vier bis fünf Jahren mit Schwimmweste und in Begleitung ins flache Wasser. Wichtiger als das Alter ist das Schwimmvermögen und die Vertrautheit mit Wasser. Für erste Versuche eignen sich ruhige Lagunen. Kleinere Kinder üben zunächst nur mit dem Gesicht im Wasser, immer mit Schwimmweste und in Armreichweite eines Erwachsenen.

Ist Schnorcheln in Hurghada auch für Anfänger geeignet?

Absolut. Viele Hausriffe beginnen in flachem, klarem Wasser mit sandigem Einstieg. Buchten wie Soma Bay oder Makadi Bay sind geschützt und strömungsarm. Anfänger können sich langsam herantasten, ohne gleich ins tiefe Wasser zu müssen. Eine Schwimmweste gibt zusätzliche Sicherheit und lässt Sie entspannt die Fische beobachten.

Wie viel kostet ein Schnorchelausflug in Hurghada?

Halbtagestouren mit dem Boot kosten je nach Anbieter zwischen 25 und 40 Euro pro Person. Ganztagestouren zu weiter entfernten Riffen wie dem Sataya Reef liegen bei 45 bis 75 Euro inklusive Mittagessen. Eine Glasbodenboot-Tour ist mit 15 bis 30 Euro günstiger. Kinder erhalten oft Ermäßigung.

Kann man am Sataya Reef garantiert Delfine sehen?

Nein, eine Garantie gibt es nie, denn es handelt sich um wildlebende Tiere. Die Chancen am Sataya Reef sind jedoch sehr hoch, besonders in den Vormittagsstunden. Seriöse Anbieter versprechen keine Sichtung, sondern beste Bedingungen. Die Delfine kommen und gehen frei – gerade das macht die Begegnung so besonders.

Welche Ausrüstung braucht man zum Schnorcheln mit Kindern?

Wichtig sind eine gut sitzende Kindermaske, Schwimmweste, UV-Shirt, Wasserschuhe gegen Seeigel und riff-freundliche Sonnencreme. Neoprenshorts halten warm. Vieles lässt sich vor Ort mieten, eine eigene Maske sitzt aber meist besser und beschlägt seltener.

Ist das Wasser in Soma Bay und Makadi Bay sicher für Kinder?

Ja, beide Buchten sind geschützt und strömungsarm, ideal für Familien. Achten Sie auf Seeigel in Felsnähe und lassen Sie Kinder Wasserschuhe tragen. Bei Ebbe liegt das Riff teils frei – dann besser Pause machen. Aufsicht bleibt immer Pflicht.

Gibt es Alternativen zum Schnorcheln für Nicht-Schwimmer?

Ja, das Glasbodenboot ist perfekt für Nicht-Schwimmer, ängstliche Familienmitglieder und sehr kleine Kinder. Sie bleiben trocken und sehen dennoch Korallengärten und Fischschwärme durch den Boden. Viele Touren kombinieren die Fahrt mit einem optionalen Schnorchelstopp.

Kann man Schnorcheln und Tempel-Ausflüge gut kombinieren?

Sehr gut sogar. Von Hurghada und Marsa Alam aus lassen sich Tagesausflüge zu den Tempeln von Edfu und nach Assuan unternehmen. Eine Mischung aus Strandtagen und Kultur sorgt für Abwechslung und begeistert auch Kinder, die nicht jeden Tag nur am Wasser sein möchten.

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